TEAMLEADER

MIT STIL UND CHARISMA
 

MIT GUTER FÜHRUNG WERDEN SIE NICHT ENTLASSEN.

Eine erfolgreiche Führungspersönlichkeit entwickeln

Heute ein Star und morgen Rumpelstilzchen?

»Wie du gesät hast, so wirst du ernten.« Cicero
Warum ist Führungspersönlichkeit so wichtig? Die meisten Führungskräfte ahnen nicht, welchen großen Einfluss ihr Führungsstil auf das Unternehmen hat. Als Führungskraft tragen Sie 50 bis 70 Prozent zum Betriebsklima bei. In guten wie in schlechten Zeiten. Das Betriebsklima wiederum ist zu 30 Prozent für die Geschäftsergebnisse verantwortlich, für die wiederum die Vorgesetzten verantwortlich sind.
Führungspersönlichkeit
Um das mit anderen Worten auszudrücken: Heute überschwänglich gut drauf, morgen zynisch und übermorgen zornig. Wer als Führungskraft offen seine Befindlichkeiten gegenüber den Mitarbeitern auslebt, Ängste erzeugt oder auf andere Weise permanent negative Energien sendet, braucht sich nicht zu wundern, wenn das Geschäft nur mittelmäßig läuft. So etwas überträgt sich schnell vom Mitarbeiter zum Kunden. Niemand holt gerne bei der cholerischen Bäckereiverkäuferin seine Brötchen oder lässt sich vorzugsweise von einem übellaunigen Friseur die Haare schneiden. Warum sollte die Atmosphäre in Ihrer Branche eine andere Rolle spielen?

Das Geheimnis erfolgreicher Führungspersönlichkeiten

Mehr als eindimensionale Unternehmensführung

Bei den meisten Führungskräften herrscht lediglich ein einziger Führungsstil vor. Je höher Ihre emotionale Intelligenz als Unternehmer/in ist, umso mehr Führungsstile haben Sie im Repertoire. Aber so vielseitig sind noch nicht einmal zehn Prozent der Unternehmer/innen beziehungsweise Führungskräfte.

Sie müssen nicht gleich schizophren werden, aber über drei oder mehr zu verfügen, ist eine hohe Kunst und kommt selten vor. Je größer das Repertoire der Führungsstile ist, die Sie beherrschen, desto energiegeladener ist das Klima im Unternehmen und umso besser werden Ihre geschäftlichen und persönlichen Ergebnisse. Das alles kommt wie von selbst in einem Prozess des offenen Werdens. Bitte merken: Bei guter Führung werden Sie nicht gleich entlassen!

Hinzu kommt, dass sich die Zeiten und mit ihnen die Mentalitäten geändert haben. Es geht um die Zusammenarbeit mit Menschen, die keine Jasager und Mitläufer (mehr) sein wollen. Heute sind verstärkt Mitarbeiter am Start, die mitdenken und sich weniger gefallen lassen, die sich beschweren, wenn es mal nicht rund läuft, und die im Zweifelsfall Eigeninitiative ergreifen. Dazu sollte Ihre Mitarbeiterführung eine angstfreie Unternehmenskultur schaffen, in der sich alle voll entfalten können. Will heißen: Die emotionale Intelligenz, der daraus resultierende Umgang mit Befindlichkeiten und die somit entstehende Atmosphäre tragen einen großen Teil zum unternehmerischen Erfolg bei. Soweit, so klar. Nun die Gretchenfrage: Wie entwickeln Sie eine erfolgreiche Führungspersönlichkeit?

Führungspersönlichkeit

Der Umgang mit Empathie und Ignoranz als Führungspersönlichkeit

Die Wirkung der Brausetablette

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die populäre Vogel-Strauss-Taktik, „Problemen“ aus dem Weg zu gehen, ist der falsche Weg. Nichts löst sich von selbst; außer eine Brausetablette im Glas Wasser. Diese hinterlässt einen schalen Beigeschmack. Genauso ist es mit unausgesprochenen PainPoints im Unternehmen. Dazu gehören beispielsweise Mitarbeiter, die sich im Team unbeliebt gebären, starre Hierarchien, die jegliche Eigeninitiativen zunichte machen oder eine chaotisches Management, die zu vielen Überstunden führt. Wer nicht genau hinsieht und Maßnahmen ergreift, schwächt das Unternehmen. Seien Sie als Führungspersönlichkeit deshalb offen für jegliche Anzeichen von Schwierigkeiten und schaffen Sie im Unternehmen ein Klima des offenen und konstruktiv miteinander Redens.

So etwas funktioniert umso besser, je flacher die Hierarchien sind und je mehr Verantwortung Sie an andere abgeben. Sie sollten ein offenes Ohr für Ihre Mitarbeiter haben und für Sie da sein.

Das sollte aber nicht in übertriebene Empathie ausarten. Ihr großes Mitgefühl steht Ihnen im Weg, wenn Sie gegenüber Mitarbeitern, Geschäftspartnern und auch Kunden zu viel Verständnis aufbringen und gleichzeitig Ihrem Business damit schaden. Damit meine ich beispielsweise bei Mitarbeitern eine zu hohe Fehlerquote in ihrer Tätigkeit, gegenüber Geschäftspartnern zu viel Toleranz für Unzuverlässigkeit und bei Kunden zu viel Nachsicht bei unbezahlten Rechnungen. So etwas geht für Ihre Unternehmung nach hinten los.

Wenn Sie aber eine gute ausgeprägte Empathie in’s Gleichgewicht mit anderen Fähigkeiten wie zum Beispiel Hartnäckigkeit, Zielstrebigkeit und Durchsetzungsfähigkeit bringen, wird sich die Leistung des ganzen Teams wie von selbst verbessern.

Darum: Konzentrieren Sie sich auf eine Sache. Sie sollten üben, das richtige Gleichgewicht zwischen Konzentration auf ein Ziel und dem Gespür für die Reaktionen anderer zu finden. Dadurch werden unterschiedliche Neuronennetzwerke aktiv, je nachdem, ob Sie sich auf ein Ziel konzentrieren oder ob Sie für zwischenmenschliche Verhältnisse „unterwegs“ sind. Diese hemmen sich leider gegenseitig. Deshalb ist Feedback-Training so wichtig: konstruktives Feedback geben und Feedback zulassen.

„Vorbild zu sein, ist nicht das Wichtigste, wenn wir Einfluss auf andere Menschen nehmen sollen. Es ist das Einzige.“ Albert Einstein

Feedback als Führungsinstrument für Entrepreneure

Sprechstunde bei Ihrem anderen Ich

Das Wort Feedback setzt sich aus „feed“ = „Futter“ und „back“ = „zurück“ zusammen; meint also: Futter zurückgeben als einen Prozess des gegenseitigen Schenkens von überlebenswichtigen Gütern. Ohne Feedback gibt es keine Entwicklung und kein Wachstum.
Führungspersönlichkeit
Es schließt Lob genauso ein wie Kritik. Entscheidend ist nicht die Kritik per se, sondern die Art, wie Kritik geäußert wird und auch welchem Kanal Sie senden. Dazu benötigen Sie sehr viel Menschenkenntnis und Fingerspitzengefühl, aber auch die Fähigkeit zur permanenten Selbstreflexion. Eine solche Selbstreflexion lässt sich trainieren, wenn Sie immer wieder versuchen, sich selbstkritisch von außen zu betrachten. Stellen Sie Ihrem anderen Ich die Fragen: „Was kann ich besser machen? Was habe ich falsch gemacht?“ Ihr Eigen- und Fremdbild wird dadurch greifbarer.
Getreu des Vier-Ohren-Modells von Friedemann Schulz von Thun ist es wichtig, sich bewusst zu machen, welche Kommunikationsebene man einschlägt. Damit meine ich die unterschiedlichen Kanäle, auf denen wir kommunizieren.

Geht es um die Sach-, die Selbstreflektions-, die Persönlichkeits- oder um die Appellebene? Was wollten Sie Ihrem Mitarbeiter heute mit dem Satz „Na, schon so früh auf Arbeit?“ mitteilen bzw. wie kann es bei ihm angekommen sein? Signalisieren Sie ihm, dass er in Ihren Augen immer zu spät kommt oder haben Sie Empathie mit ihm, weil er wichtige Aufgaben frühzeitig erledigen will? Sprache ist nicht immer eindeutig. Sie ist stets ein Versuch, etwas mitzuteilen und kann schnell zu unangenehmen Missverständnissen führen. Ähnlich ist es mit Körpersprache. Signalisiert Sie Gelassenheit, Offenheit oder eine Angriffshaltung? Das Feedback ist hier ein Korrektiv.

Es gibt kein wichtigeres Führungsinstrument als Feedback. Nutzen Sie es, um eine optimale Führung im Unternehmensalltag wachzuhalten. Feedback ist der wichtigste Hebel für eine lebendige, lernfähige, selbstbewusste und vitale Organisation sowie das wirkungsvollste und einfachste Führungsinstrument überhaupt.

Was Sie als erfolgreiche Führungspersönlichkeit ausmacht

Seien Sie besser als Sie selbst

Hissen Sie als Entrepreneur Flagge und zeigen Sie charakterliche Stärke. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und aufrichtig Ihren Mitarbeitern gegenüber. Im positivem Sinn Rechenschaft abzulegen, sich vor Kollegen, Partnern und Mitarbeiter/innen in Kritik-, Konflikt- und Feedback-Fähigkeit zu üben, gilt als eine der erfolgreichsten Maßnahmen als Führungspersönlichkeit. Damit kommen Sie ganz allgemein im Leben, beim Kunden und vor allen Dingen mit sich selbst besser zurecht. Sie werden in sämtlichen Bereichen erfolgreicher.

Führungspersönlichkeit
Warum? Zum klugen Üben gehört immer ein Rückmeldemechanismus (Feedback), durch den wir Fehler erkennen und korrigieren können. Im Idealfall kommt das Feedback von jemandem Außenstehenden mit fachkundigem Blick. Deshalb hat jeder Weltklassesportler einen Trainer (Coach).

Wer ohne eine solche Rückmeldung (Feedback) trainiert (übt), schafft es nicht in die Spitzenränge (Stichwort: eigene Potentialentfaltung) zu gelangen. Nicht nur dafür verwendete Zeit spielt eine Rolle, sondern ebenfalls gezielte Rückmeldung (Feedback) und hohe Konzentration.

Auch ich freue mich über Ihr Feedback – zu diesem Blogbeitrag.
Im nächsten Teil werde ich auf wichtige Punkte wie Selbstwahrnehmung und Sinnhaftigkeit guter Führung eingehen. Lassen Sie sich überraschen!

Herzlichst
 Ihr  Eberhard Wagemann 

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