Energetisch zum Erfolg!

Der erfolgreiche Weg zu mehr Power
Körper, Geist und innere Stimme als natürliche Energiequellen – Teil II
 

Portfolio Management

Auch Sie sind ein Kraftwerk

Alles ist im Fluss – wie der Strom aus der Steckdose. Ganz unabhängig von dem, was jeder Mensch von Geburt an mitbringt und wie im ersten Teil dieses Blog-Zweiteilers angedeutet: Sie können Ihr Energieniveau erhöhen, wenn Sie offen dafür sind. Sie können die Art, wie Sie mit Ihrer Energie umgehen, verändern. Ebenso können Sie Ihre Energie wiederherstellen oder sie vermehren. Wenn Sie mehr Energie ansammeln wollen, müssen Sie zunächst einmal eine Bestandsaufnahme machen, wie viel Energie Sie zur freien Verfügung haben.

Heizung an - Fenster auf

Räumen Sie die Wohnung leer und fangen Sie bei Ihren Gewohnheiten an. Beispiele für besonders energieverzehrende Alltäglichkeiten sind: Rauchen, Alkoholkonsum, Streiten, zu langes Schlafen, zu viel essen, exzessives Denken, ständiges Beurteilen (Bewerten) anderer, Kritiksucht, eine allgemein verurteilende Haltung, ständiges Klagen oder die Identifikation mit negativen Nachrichten.

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Um es mit anderen Worten zu formulieren: Wir drehen die Heizung hoch und reißen kurz darauf die Fenster auf, weil uns zu warm wird. Dabei verschwenden wir unnötig viel Energie. Die meisten dieser energiefressenden Gewohnheiten basieren auf Ersatzhandlungen, die sich auf zwei Ursachen zurückführen lassen: Eigendünkel und Emotionen.

Can’t stop the feeling

Bevor ich auf die Emotionen zu sprechen komme, vorneweg eine Klarstellung. Die meisten Leute unterscheiden nicht zwischen Emotionen und Gefühlen. Gefühle sind eine natürliche Reaktion auf das, was wir wahrnehmen. Emotionen hingegen sind nicht das Produkt unserer Wahrnehmung, sondern des Denkens, der Verstandestätigkeit. Im großen Gegensatz zu Emotionen verbrauchen Gefühle nicht viel Energie. Unsere grundlegenden Gefühle der Freude und Trauer entstehen einfach deshalb, weil wir in dieser Welt leben. Echte Freude und Trauer entspringen von selbst einem Ort tief in unserem Inneren.

„Sobald sich Gefühle in festen Begriffen ausdrücken lassen, hat ihre Stunde geschlagen.“ Paul Valéry

Will heißen: Freude lässt sich nicht künstlich durch Scherze oder durch eine allgemeine Lustigkeit hervorrufen. Der Verstand vermag sie nicht zu erzwingen. Vielmehr entstehen Freude oder auch Trauer, wenn wir etwas unmittelbar wahrnehmen, das diese Gefühle in uns erzeugt.

It’s just an emotion

Emotionen hingegen entstehen nicht aufgrund von Wahrnehmungen, sondern sie entspringen unseren Gedanken. Wir können Sie nicht reproduzieren, wenn wir nicht denken. Wir verweisen unsere Wahrnehmungen auf den zweiten Platz. Damit fällt es uns emotional sehr schwer, uns auf eine der Realität angemessene Weise zu verhalten. Typische Beispiele für Emotionen sind Zorn, Eifersucht, Verbitterung, Neid, Selbstmitleid, Angst und selbstzerstörerische Depression.

Keine dieser Emotionen kann ohne entsprechende Gedanken entstehen. Wer kann wütend werden, ohne zu denken? Niemand! Um wütend zu werden, müssen wir uns einreden, dass das, was jemand anderes uns angetan hat, ungerecht war, dass wir es besser verdient haben oder etwas Ähnliches.

Wutprobe: Wenn Sie das nicht glauben, dann starten Sie den Selbstversuch. Versuchen Sie, sich ohne Worte oder Gedanken selbst wütend zu machen.

Dies ist zum Beispiel bei Eifersucht oder Neid sehr deutlich sichtbar. Wenn wir erst einmal in einer emotionalen Flutwelle untergetaucht sind, zieht sich die Realität immer weiter von uns zurück. Je länger wir in unser inneres Selbstgespräch verwickelt sind, umso weniger nehmen wir das Außen wahr.

Rumpelstilzchen reloaded

Wie können wir, so weit von der Wirklichkeit entfernt, auch nur hoffen, mit starken Emotionen fertig zu werden? Oft zerstören wir durch unsere Wut die letzten Spuren von Liebe oder Schönheit. Wir fühlen uns dabei als Opfer. Dies ist die Art, wie wir unsere Energie vergeuden. Und es ist auch der Grund dafür, dass wir an unserem Energiepotenzial täglich gewissenhaft arbeiten.

Damit kennen Sie nun das Geheimnis, dass zu einem Schatz von unermesslichem Wert wird, wenn Sie es für sich nutzen: Emotionen können ohne Gedanken nicht entstehen.

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Die Ich-Maschine

Damit kommen wir zum Eigendünkel. Im Allgemeinen verschwenden wir mit Eigendünkel beziehungsweise Eitelkeit etwa neunzig Prozent unserer gesamten Energie. Wir erhalten dafür keinerlei positive Gegenleistung, sondern handeln uns nur Krankheit, Einsamkeit, Schwäche und eine allgemein armselige Lebensqualität ein. Durch den Eigendünkel baut unser „Ich“ seine Realität auf und erhält sie aufrecht, um sich unablässig selbst davon zu überzeugen, dass diese tatsächlich existiert.

Merke: Der größte Teil unserer Aktivitäten hat etwas mit der Erhaltung und Verteidigung unseres „Ichs“ zu tun.

Unsere Ich-Maschine arbeitet wie ein Kraftwerk. Wir verschwenden jede Menge Energie dafür, uns selbst zu verteidigen, unser Bild von uns selbst zu pflegen, die Meinung anderer über uns zu beeinflussen. Wir strengen uns an, dass man uns akzeptiert, wir wollen uns gegen die Kritik anderer zur Wehr setzen und beweisen, dass wir die Besten sind oder dass wir nichts Wert sind. Wir tun alles dafür, dass wir am schönsten von allen sind oder am stärksten. Wir wollen in diesen Momenten, dass es uns am schlechtesten von allen geht, dass wir am schlimmsten missverstanden werden, dass wir am sensibelsten oder am grausamsten sind – dass wir in jedem Fall irgendetwas am stärksten, am besten oder am schlimmsten sind.

Dorian Gray lässt grüßen

Wie wichtig machen wir uns dadurch! Wie Oscar Wilde’s Dorian Gray leben wir gekettet an diesen Spiegel der Selbstbetrachtung. Diesem Bild von uns selbst fließt der größte Teil unserer Energie zu. Deshalb ist die gänzliche Beseitigung des Eigendünkels (Eitelkeit) oder zumindest dessen starke Verringerung ein grundlegendes Ziel eines erfolgreichen und glücklichen Menschen.

Deshalb mein Rat: Lassen Sie sich nicht von moralischen Abstraktionen, sondern von Makellosigkeit leiten! Wer keinerlei oder nur wenige Gewohnheiten hat, bekommt als Gegenwert Leichtigkeit, Freiheit und außerordentliche Kraft. Welcher Mensch sehnt sich nicht danach, diese Überschussenergie aufzubauen? Gehören Sie auch dazu?

Tipp: Ihr persönliches Energie-Tagebuch

Unsere Energie wird restlos durch die Routinetätigkeiten unseres Alltags verbraucht. Sie können sich aber „freie Energie“ beschaffen, in dem Sie aufsparen, was Sie bereits haben. Das erreichen Sie, in dem Sie Ihre Energie nicht vollständig auf Routinetätigkeiten Ihres Alltags verwenden.

Natürlich können Sie nicht alle Aktivitäten des alltäglichen Lebens unterlassen. Denn nicht alle von ihnen vergeuden Energie. Erfolgreiche (makellose) Menschen legen sich ein Energie-Tagebuch an. Hier dokumentieren Sie alle Energiefresser, die Ihnen im beruflichen und privaten Alltag viel Nerv und Zeit kosten. Mit Hilfe dieses Energie-Tagebuchs erkennen Sie, wie Sie ihre Energie nutzen. Damit können Sie eine Strategie zur Veränderung Ihrer Gewohnheiten entwickeln. Nietzsche hat einmal auf das Gewohnheitstier Mensch mit den Worten hingewiesen: „Selbst der Klügste nimmt seine Gewohnheiten immer noch für wichtiger als seine Vorzüge!“.

Merke: Der härteste Klebstoff auf dieser Welt heißt: Gewohnheit.

Erfolgreiches Business mit Power

Gerade im erfolgreichen Business gilt: Verschonen Sie Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner mit Ihren Emotionen. Seien Sie achtsam mit sich selbst, klar und voller positiver Energie. Wenn Sie etwas in diese Richtung für sich tun möchten, dann besuchen Sie eines meiner Energie-Retreats. Energie Retreats sind der ultimative Ort, um Energie zu tanken, Ruhe und Entspannung zu finden und das persönliche Wachstum zu fördern.

Ich freue mich auf Sie!

 Ihr  Eberhard Wagemann 

5 Kommentare

  1. ich möchte auch mit Ihnen zusammen arbeiten, werde mich bei Ihnen melden, ich habe einige Baustellen, mfg Erich Bayer, 1100 Wien

    Antworten
  2. Hallo Herr Wagemann!

    Bereits der 1. Teil hat mich begeistert, ist eine schöne Sache und ich finde es toll, wie Sie motivieren. Es ist ja in jedem drin, das beste aus sich zu machen und immer wieder aufzutanken. Da gebe ich ihnen vollkommen Recht. Vielleicht bis zum nächsten Workshop!
    Mit freundlichen Grüßen
    T. Hartmann

    Antworten
  3. It’s just an emotion. Bin begeistert von Ihrem Esprit!
    Oscar Wilde lässt grüßen

    Ihr Hendrik

    Antworten
  4. Lieber Eberhard, auf den Punkt getroffen. Wie oft verschwenden wir doch unsere Energie nutzlos, weil wir unsere Emotionen nicht im Griff haben. Auch mir haben die Energie-Tagebücher schon viel geholfen. Durch das viele Meditieren und Hatha-Yoga werden die emotionalen Ausbrüche aber deutlich weniger :-).
    Danke für den Artikel.
    Friederike

    Antworten
  5. Lieber Herr Wagemann,
    eine super Idee mit dem Energietagebuch! Ich habe gestern damit angefangen und es hilft wirklich. Vielen lieben Dank für Ihre tollen Anstöße und den klasse Artikel!

    Herzliche Grüße

    Karla Hofmann

    Antworten

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